Wie man ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen kann

Ein polizeiliches Führungszeugnis lässt sich recht leicht und ohne großen Aufwand beantragen. Hier muss man sich zunächst an sein zuständiges Bürgeramt oder Rathaus wenden. Dort bekommt man ein Formular ausgehändigt, füllt dieses aus und schon nimmt der Vorgang seinen Lauf. Inzwischen ist die Beantragung nicht mehr nur vor Ort möglich. Mittels Online-Formular lassen sich die Daten ebenfalls übermitteln. Der Prozess der Beantragung dauert im Schnitt 10 bis 14 Tage, selten auch etwas länger. Dies hängt an der teils aufwendigen Auswertung der vorhandenen Daten und den vielen Wegen, die das Formular nehmen muss. Die eigentliche Auswertung erfolgt nicht beim Amt, wo der Antrag eingereicht wird, sondern bei einer externen Stelle.

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Warum die Beantragung sinnvoll ist und welche Kosten im Regelfall entstehen

Ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen muss man vor allem dann, wenn man sich für ganz bestimmte Berufe und Arbeitsstellen interessiert. Vor allem im Bereich der Pflege macht dies besonders Sinn, denn eine Pflegekraft, die bereits wegen Körperverletzung verurteilt wurde, ist sicher wenig geeignet, um mit alten und kranken Menschen zu arbeiten. Ähnlich sieht es auch bei Erziehern aus. Ein Erzieher muss verantwortungsvoll mit Kindern und Jugendlichen umgehen können. Das polizeiliche Führungszeugnis ist demnach ein geeigneter Nachweis, um festzustellen, ob eine Person mental für eine ganz bestimmte Tätigkeit geeignet ist. Die Kosten für die Beantragung belaufen sich auf durchschnittlich rund 13 €. In einigen Fällen werden diese Kosten jedoch erlassen oder zurückerstattet. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der zuständige Arbeitgeber die Kosten trägt.

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